01.04.2019

Das Word-Wide-Web, seine Gefahren und der persönliche Schutz

„Die Technik galoppiert ihrem Reiter davon“ zitierte der Deutsche Philosoph Manfred Hinrich und lag damit nicht so falsch.


Ich erinnere mich noch an meine ersten Erfahrungen mit dem Word-Wide-Web zurück. Der Seitenaufbau war gähnend langsam, das Web-Angebot überschaubar und Begriffe wie Viren, Trojaner oder Phishing waren nicht wirklich präsent.

Doch auch der technologische Fortschritt und die Digitalisierung bleiben von der negativen Begleiterscheinung der Kriminalität (Cybercrime) nicht verschont.  

Heutzutage noch einen PC, Laptop oder Tablet ohne Virenschutz oder andere Schutzmechanismen ans Web „anzuschließen“ ist grob fahrlässig. Selbst für die immer als sicher eingestuften MACs & Co. wird mittlerweile entsprechende Software angeboten.

In den TV- und Printmedien ist das Thema Cybercrime immer wieder präsent. Die Fälle reichen von Attacken auf Netzwerke, umfangreichen Datenbankdiebstählen bis hin zu erpresserischer Verschlüsselungssoftware. 

Nicht nur der persönliche Zeitaufwand und das eigene Wohlbefinden sind meist das einzige Problem. Vielmehr Kopfzerbrechen bereiten die Folgekosten und wer diese am Ende des Tages trägt.

Ist der Verursacher nicht greifbar oder kein Dritter für den Schaden verantwortlich, bleibt der Geschädigte auf seinen Kosten sitzen.

Die Beseitigung von Schadsoftware, Wiederherstellungskosten, Ausfälle oder die Befriedigung von Drittschäden sind realistische Posten. Doch nicht nur Unternehmen sind betroffen, auch Privatleute sind mittlerweile ein begehrtes Ziel.

Einen vollumfänglichen Abwehrschutz dagegen wird es vermutlich nie geben. Aber wie kann ich die unkalkulierbaren Kosten finanziell abfedern?

Die Versicherungswirtschaft hat mittlerweile reagiert und eine sog. Cyberversicherung ins Leben gerufen, welche Unternehmen aller Art, aber auch Privatleute schützen soll.

Der Schutz sollte jetzt aber nicht als „Sicherheitssoftware“ verstanden werden, sondern als „Kostenschutz“, wenn der Fall der Fälle bereits eingetreten ist. Denn auch die Versicherer setzen voraus, dass im Vorfeld bereits für einen bestmöglichen Schutz gesorgt wurde.

Eine Cybersicherung ersetzt im Nachgang zum einen die entstanden Kosten für den eigenen Schaden im Unternehmen, aber auch Drittschäden. Dies können z. B. Kosten für die Pflichtinformationen und eine PR-Kampagne in Folge eines Datenbankdiebstahls sein.

Je größer dabei die eigene Datenbank ist, umso mehr Aufwand wird jeder Fall nach sich ziehen.

Für Privatleute ist die Produktpalette aktuell noch überschaubar. Zum Teil bieten aber einige Hausratversicherer eine entsprechende Lösung im Rahmen eines Onlineschutzes an.

In den nächsten Jahren wird sich die Produktwelt weiter formen und an die notwendigen Bedürfnisse anpassen. Um das eigene Netzwerk wird sich wie bisher aber jeder selbst oder ein IT-Sicherheitsexperte kümmern müssen.

Die IT-Sicherheitsunternehmen dieser Welt werden weiter versuchen nicht mehr als einen Schritt hinter den kriminellen Energien zurückzubleiben.

Wer auf keine finanziellen Rücklagen zurückgreifen kann oder bei diesem Thema buchstäblich „Bauchschmerzen“ bekommt, sollte auf die sinnvolle Lösung Cyberversicherung zurückgreifen.

 

Über den Autor Tobias Kreisel

Kaufmann für Versicherungen und Finanzen bei der BAZ Beratungsgemeinschaft für Ärzte und Zahnärzte GmbH, Hauptverwaltung Würzburg.

Herr Kreisel hat sich nach seiner Ausbildung auf das Themengebiet Sachversicherungen spezialisiert.

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