28.06.2017

Warum Sie nicht nur die Sicherheitslücken Ihres Betriebssystems schließen sollten!


Ein kürzlich veröffentlichtes Urteil des Landgerichtes Düsseldorf bestätigt die Notwendigkeit, die bestehenden Versicherungen auf Aktualität zu überprüfen.


Fehlende bzw. undichte Silikonfugen führten zu einem Wassereintritt in die Zwischenräume einer Holzdecke und von dort allmählich in die darunter liegenden Räume. 
Die feinsinnige Unterscheidung der Juristen: Das Wasser sei nicht bestimmungswidrig, sondern bestimmungsgemäß bei der Benutzung von Dusche, Waschbecken und Badewanne ausgetreten. Erst danach sei es nicht in die Abflüsse gelangt.
Wer ist hier nicht versucht, sofort „Vor Gericht und auf Hoher See…“ zu zitieren. Jedoch: 
Alte Versicherungsbedingungen waren die Ursache einer Ablehnung der Kostenübernahme eines Leitungswasserschadens durch die Wohngebäudeversicherung.  Mit einem Vertrag auf aktuellem Niveau wäre das nicht passiert!


Für Versicherungsmakler sind Leitungswasserschäden in der Wohngebäudeversicherung mit legendären Problemzonen gespickt. 
Warum ist das immer noch so:

 

  • Sehr viele Versicherungsverträge sind Altverträge, weil Hauskäufer oft in die bestehenden Altverträge des Hausverkäufers wegen der attraktiven Bestandsprämie gem. §95 VVG einsteigen.  So kommt es zu Uraltverträgen bei Neubesitzern.
  • In den alten Versicherungsbedingungen (im zitierten Urteil die VGB  von 1986) sind aber z.B. lediglich „Zu- und Ableitungen, sowie Einrichtungen der Wasserversorgung nicht jedoch mit dem Rohrsystem verbundene Einrichtungen“ eingeschlossen.

Natürlich sind höhere Prämien für Wohngebäudeversicherungen mit Bestleistung unerfreulich, doch wie im aktuellen Urteil auf einem Schaden in Höhe von rund 23.000€ zzgl. den Kosten des Rechtsstreits sitzen zu bleiben, würde diesen Aufpreis über Jahrzehnte rechtfertigen.


Und im Klartext: Für die meisten Bürger ist das Eigenheim die größte Investition ihres Lebens. Im Gegensatz zur Vollkasko-Versicherungen beim Auto wird hier aber an der falschen Stelle gespart. Diese Investition sollten Sie nicht durch sog. „Sublimits“, d.h. niedrige Leistungsobergrenzen bei den „Schlupflöchern“ der Versicherer in Gefahr bringen.


Wie können Sie die typischen Leistungsschwächen heute vermeiden:

  • Verzicht auf Kürzung der Schadenersatzleistung bei grob fahrlässiger Obliegenheitsverletzung
  • Grobe Fahrlässigkeit bis zur Versicherungssumme  versichert
  • Wasch- und Spülmaschinenschläuche gegen Frost und Bruch sind abgesichert
  • Unbenannte Gefahren, d.h. alles, was nicht explizit ausgeschlossen ist, ist eingeschlossen.
  • Unterversicherungsverzicht des Versicherers
  • Eingeschlossen sind Rohrverstopfung, frostbedingte Schäden an Armaturen, Nässeschäden, Zuleitungsrohre auf und außerhalb des Grundstücks und auch diejenigen, welche nicht der Versorgung des Gebäudes dienen.
  • Diese „Anspruchshaltung“ bei  den Versicherungsbedingungen sollte natürlich auch die anderen Risiken in der Wohngebäudeversicherung umfassen, z.B.:

    • Elementarschäden, inkl. Austritt von Grundwasser an die Oberfläche infolge von Überschwemmung und Witterungsniederschlägen
    • Feuerschäden inklusive Rauch, Überschallknall, Implosion und Sengschäden bis zur Versicherungssumme

Bitte bügeln Sie deshalb Fragen nach einer Wohngebäudeversicherung nicht mit dem pauschalen Satz „Habe ich schon abgeschlossen“ herunter, sondern gönnen Sie sich eine kostenfreie Qualitätsprüfung durch einen unabhängigen Versicherungsmakler!


Was wird dafür gebraucht:

  • Kopie des bestehenden Vertrages, dazu schicken wir Ihnen noch
  • eine Auskunftsvollmacht und
  • einen Risikofragebogen (damit der jüngst ergänzte Wintergarten oder die Solaranlage dabei sind)

Ich wünsche Ihnen Schöne Sommerferien!

Markus Weywara

Versicherungs- und Finanzmakler sowie Finanzanlagenvermittler bei der BAZ Beratungsgemeinschaft für Ärzte und Zahnärzte GmbH, Geschäftsstelle München.



 

Herr Weywara hat sich nach seinem Studium zum Wirtschaftsingenieur mit zwei Aufbaustudiengängen zum Certified Financial Planner (CFP®) und Certified Foundation and Estate Planner (CFEP®) in der Beratung von Heilberufen und Vermögenden Privatkunden spezialisiert.

 

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